Erfahrungen & Bewertungen zu Anwaltskanzlei Gaul & Kollegen

Mietrecht

Leistungen unserer Anwälte für Mietrecht Fälle

Aufgrund über 35-jähriger Erfahrung im Bereich Mietrecht können wir unsere Mandanten umfassend beraten und daher erfolgreich vor Gericht vertreten.

Dabei ist es selbstverständlich, dass wir Ihr Anliegen in absoluter Vertraulichkeit behandeln.

Ob als Mieter oder als Vermieter ist heutzutage nicht immer einfach, aufgrund der immer neuen Gesetzeslage und Rechtsprechung zu wissen, was man darf und nicht darf und wie man handeln soll, um rechtssicher zu seinem Recht zu kommen.

Wir möchten Ihnen dabei helfen.

Unsere Leistungen im Mietrecht

  • Gestaltung von Mietverträgen
  • Mieterhöhungen
  • Abmahnungen von Mietvertragsparteien
  • Außerordentliche oder ordentliche Kündigungen
  • Untermietfragen
  • Probleme bei Nebenkostenabrechnungen
  • Fragen zu Schönheitsreparaturklauseln

Mietpreisbremse Das genannten Beispiele unserer Leistung sind nur einige der Bereiche, in denen wir Ihnen bei mietrechtlichen Fragen gern zur Seite stehen.

Mietvertrag

Aufgrund des stetigen Flusses des deutschen Mietrechts und der gesetzlichen Änderungen und daraus resultierenden Anpassungen der höchstrichterlichen Rechtsprechung ist es bereits im Rahmen der Erstellung eines Mietvertrags wichtig, sich bei offenen Rechtsfragen juristischer Beratung zu bedienen.

Oftmals werden Mustermietverträge schlicht aus dem Internet ausgedruckt und ungeprüft, manchmal bedauerlicher Weise auch ungelesen unterzeichnet, ohne sich des tatsächlichen Inhalts und der dadurch entstehenden Rechtsfolgen bewusst zu werden.

Wie den einschlägigen Internetseiten zu entnehmen ist, wird auch keinerlei Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit bzw. Rechtssicherheit und Aktualität gegeben.

Es sollten folgende Fragen geklärt werden

  • Befristung des Mietvertrages
  • Schönheitsreparaturen
  • möglichen Vereinbarung einer Staffel- bzw. Indexmiete
  • Höhe der Miete und Nebenkosten
  • Mietkautionshöhe
  • Hausordnung
  • weitere Positionen

Nur dadurch kann verhindert werden, dass Sie nach dem Mietvertragsschluss keine böse Überraschungen erleben müssen. Einer unserer Rechtsanwälte der Anwaltskanzlei Gaul & Kollegen hilft Ihnen gerne bei der Erstellung oder Prüfung eines Mietvertrags.

Kündigung

Sie als Vermieter beraten und unterstützen wir bei der wirksamen Erstellung und Erklärung von ordentlichen wie außerordentlichen Kündigungen aufgrund Zahlungsverzugs des Mieters, Eigenbedarfs, erleichterter Kündigungsmöglichkeit nach § 573a BGB, wenn es sich um ein Mietverhältnis über eine Wohnung in einem von Ihnen selbst bewohnten Gebäude mit nicht mehr als zwei Wohnungen handelt, bzw. anderen Störungen des Mietverhältnisses.

Gerade im Zusammenhang mit Zahlungsverzug Ihres Mieters stellt sich für Sie sicherlich die Frage, ab welchem Zeitpunkt und ab welcher Höhe des Zahlungsrückstandes eine Kündigung ausgesprochen werden kann und wie Sie sich insoweit zu verhalten haben.

Eigenbedarf Kündigung

Ein weiterer bekannter Kündigungsgrund unserer alltäglichen juristischen Tätigkeit ist der Eigenbedarf.

Es ist jedoch von Fall zu Fall verschieden, ob tatsächlich von Eigenbedarf ausgegangen werden kann und damit die ausgesprochene Kündigung vor Gericht als rechtswirksam angesehen wird.

Gemäß § 573 Abs. 2 Ziffer 2 BGB liegt ein berechtigtes Interesse des Vermieters an der Beendigung des Mietverhältnisses insbesondere vor, wenn Sie als Vermieter die Räume als Wohnung für sich, Ihre Familienangehörigen oder Angehörige Ihres Haushalts benötigen.

Neben der Frage, welchen Personenkreis die Vorschrift tatsächlich umfasst, ist insbesondere zu beachten, dass der Eigenbedarf nicht lediglich vorgeschoben und damit rechtsmissbräuchlich sein darf, da Ihnen andernfalls erhebliche Schadensersatzansprüche drohen können, wenn der Mieter tatsächlich ausziehen würde, er nachträglich feststellen müsste, dass der angekündigte Eigenbedarfsgrund nicht vorhanden war, und dadurch Umzugs- und ggf. höhere Mietkosten entstanden sind.

Diesem erheblichen Kostenrisiko sollte vor Ausspruch einer Eigenbedarfskündigung durchaus Aufmerksamkeit gewidmet werden.

Zusätzlichen Augenmerk sollte auf die Einhaltung der richtigen Kündigungsfristen gehalten werden, die sich je nach dem Grund für die vermieterseitige Kündigung unterschiedlich gestalten.

Wir begleiten Sie gern von Anfang an bis hin zu etwa notwendigen gerichtlichen Schritten wie etwa einer Räumungsklage gegen säumige Mieter und deren Vollstreckung durch den Gerichtsvollzieher.

Als Vertreter auf der Mieterseite entwickeln wir für Sie die bestmögliche Verteidigungsstrategie gegen eine drohende bzw. bereits erfolgte Kündigung des Mietverhältnisses.

Wir überprüfen für Sie die Möglichkeiten des außergerichtlichen Widerspruchs gegen eine Kündigung des Mietverhältnisses durch Ihren Vermieter und die diesbezüglich anerkannten Härtegründe.

Sollten Sie nach einer vermieterseitigen Kündigung bereits - vorsorglich - sich um angemessenen Ersatzwohnraum bemühen, sollten Sie - in Ihrem eigenen Interesse - Kopien der Bewerbungen, eventueller Absagen und Mitteilungen aufbewahren und ggf. Telefonate mit potenziellen Vermietern sowie Wohnungsbesichtigungstermine dokumentieren.

Für den Fall einer Räumungsklage werden wir alles juristisch mögliche versuchen, dass Sie in der Wohnung bleiben dürfen bzw. den Räumungszeitpunkt für Sie günstig nach hinten zu verschieben, sodass Ihnen mehr Zeit für die Wohnungssuche bleibt.

Wenn bereits die Räumung Ihrer Wohnung durch den Gerichtsvollzieher droht und bereits Termin zur Räumung bestimmt wurde, prüfen wir die Möglichkeiten eines Räumungsschutzantrages.

Hier sollten Sie frühzeitig zu uns kommen, da die Einlegung des Räumungsschutzantrages bei dem zuständigen Vollstreckungsgericht spätestens zwei Wochen vor dem festgelegten Räumungstermin erfolgen muss. Da oftmals im Rahmen des Räumungsschutzantragsverfahrens eine Fülle an Unterlagen dem Gericht vorzulegen sind, die zunächst gesammelt werden müssen, und ggf. eine eidesstattliche Versicherung von Ihnen zwecks Glaubhaftmachung abzugeben ist, sollten Sie unverzüglich nach Zustellung des Räumungstermins durch den Gerichtsvollzieher reagieren!

Wir werden Ihnen auch in dieser Situation juristisch zur Seite stehen.

Mieterhöhung

Für Vermieter stellt sich bei bereits über Jahre oder sogar Jahrzehnte laufenden Mietverhältnissen die Frage der Anpassung des Mietzinses.

Welche Mieterhöhung jedoch im Einzelfall angemessen ist, muss jeweils gesondert geprüft werden.

Auch hier beraten und unterstützen wir Sie bei der Durchsetzung Ihrer Forderungen, soweit dies durch die gesetzlichen Regelungen zulässig sind.

Mängel und Mietminderung

Bedauerlicherweise ist es juristischer Alltag, dass auch bei Mietwohnungen Mängel auftreten können.

Die Bandbreite an Mängeln ist dabei sehr umfangreich.

Ob dabei der Vermieter hier für jeden Mangel am Mietobjekt einstandspflichtig ist, muss jeweils für den Einzelfall genau so geklärt werden, wie die Möglichkeiten und Höhen einer eventuellen Mietminderung. Eine pauschale Mietminderung birgt für Sie als Mieter immer die Gefahr der außerordentlichen Kündigung, wenn die Mietminderung entweder unberechtigt oder überhöht vorgenommen wurde.

Vorab sind in diesem Zusammenhang auch nicht die Anzeigepflichten des Mieters zu vergessen, der den Vermieter rechtzeitig und idealer Weise auch nachweisbar den Mangel anzeigen muss, wenn der Mangel nicht von Anfang an dem Vermieter bekannt gewesen war oder bekannt sein musste.

Besonders wichtig ist die juristische Klärung bei in der Mietwohnung auftretenden Schimmel und eines daraus eventuell resultierenden Schimmelschadens.

Die Schimmelbelastung kann dabei bauseitige Ursachen haben, wofür der Vermieter grundsätzlich einzustehen hätte, aber auch durch fehlerhaftes Heiz- bzw. Luftungsverhalten von Seiten des Mieters verursacht sein. Dies lässt sich dann in der Regel nur durch einen Sachverständigen sicher abklären.

Gerade die Ursache eines Mietmangels bietet gerne Anlass für hitzige Diskussionen zwischen den Mietparteien, welche ein Mietverhältnis sehr belasten können.

Verjährung

Für Vermieter und Mieter ist nach Beendigung des Mietverhältnisses und Herausgabe der Mietwohnung insbesondere die Verjährungsvorschrift des § 548 BGB zu beachten.

Für die dort genannten Schadensersatz bzw. Aufwendungsersatzansprüche ist besondere Eile geboten, weil die dort genannten Ansprüche binnen sechs Monaten nach Ende eines Mietverhältnisses verjähren, so dass eine kompetente und zeitnahe anwaltliche Beratung hier besonders wichtig ist, um nicht bestehende Rechte zu verlieren.

Wenden Sie sich mit Fragen zum Mietrecht vertrauensvoll an uns. Einer unserer Rechtsanwälte wird sich Ihrem Mietrechtsproblem annehmen.

Ihr Erfolg ist unser Erfolg!

Steckbrief Kanzlei Erich Gaul & Kollegen

img

Seit über 30 Jahren vertreten wir erfolgreich Mandanten bei Fällen im Mietrecht. mehr



Rufen Sie uns an 07062 / 3001 (Mo-Fr: 8-19 Uhr) oder senden Sie uns eine Nachricht um einen Termin zu vereinbaren.