Erfahrungen & Bewertungen zu Anwaltskanzlei Gaul & Kollegen

Arbeitsrecht

Leistungen unserer Anwälte für Arbeitsrecht Fälle


Aufgrund der 30 jährigen Erfahrung unserer Rechtsanwälte im Arbeitsrecht können wir Sie in Heilbronn und Großraum Stuttgart umfassend beraten. Auch im Fall eines Prozesses werden wir Sie erfolgreich vor dem Arbeitsgericht vertreten. Dabei ist es selbstverständlich, dass wir Ihr Anliegen in absoluter Vertraulichkeit behandeln.

Kündigung

  • Rechtsberatung von Arbeitnehmern und Arbeitgebern vor und nach einer Kündigung.
  • Klärung ob Ihnen eine Abfindung zusteht.
  • Vertretung bei Kündigungsschutzfällen vor den Arbeitsgerichten.

Aufhebungsvertrag

  • Verhandlung und Abschluss von Aufhebungsverträgen und deren Verteidigung.

Arbeitsvertrag

  • Beratung, Prüfung und Erstellung von wirksamen Arbeitsverträgen.
  • Gestaltung bei Dienstverträgen und rechtliche Vertretung bei Auseinandersetzungen.

Abmahnung / Zeugnis / Versetzung

  • Beratung sowie Vertretung bei Streitigkeiten bei Abmahnungen, Zeugnissen und Versetzungen.

Mobbing

  • Beratung und Vertretung bei Mobbing am Arbeitsplatz.

Kündigung

Wenn Sie sich gegen eine (unberechtigte) Kündigung Ihres Arbeitgebers zur Wehr setzen wollen, sollten Sie schnell handeln, da nach § 4 S. 1 KSchG die Kündigungsschutzklage binnen drei Wochen nach Zugang der schriftlichen Kündigung beim für Sie zuständigen Arbeitsgericht eingehen muss.

Wann ist eine Kündigung wirksam?

Fragen der des Mutterschutzes, Schwerbehinderung und des für Auszubildende geltenden Berufsbildungsgesetzes können sowohl für die Arbeitgeberseite, als auch für die Arbeitnehmerin oder den Arbeitnehmer bei der Klärung der Wirksamkeit einer ordentlichen wie auch außerordentlichen Entlassung - neben der Einhaltung der formalia - ein entscheidender Faktor sein ob eine Kündigung wirksam ist oder nicht.

Ein Rechtsanwalt unserer Kanzlei prüft gerne für Sie, ob eine Entlassung wirksam ist oder nicht. Falls Sie Arbeitnehmer sind prüfen wir natürlich auch ob Ihnen eine Abfindung zusteht.

Arbeitsrechtstipp: Falls Sie sich überlegen einen Aufhebungsvertrag zu unterschreiben dann sollten Sie den nächsten Abschnitt lesen.

Aufhebungsvertrag

Oftmals kommen Sie als Arbeitnehmer in die schwierige Situation, dass Ihnen der Arbeitgeber unter Ankündigung einer - ggf. unwirksamen - Kündigung den Abschluss eines Aufhebungsvertrages mit bzw. ohne Zahlung einer Abfindung anbietet.

Ein oftmals als "vernünftiges" bzw. "gutes" Angebot bezeichnete Abfindungsversprechen kann sich im Nachhinein im Falle der Arbeitslosigkeit im Rahmen des Bezugs von Arbeitslosengeld nachteilig für Sie auswirken (Sperrfrist, Leistungskürzung usw.).

Arbeitsrechtstipp: Auch in solch einer Belastungssituation sollten Sie kühlen Kopf bewahren, sich also nicht zu voreiligen Entscheidungen "drängen" lassen und daher zunächst Rat bei einem Anwalt unserer Kanzlei einholen.

Wie unsere Rechtsanwälte bei einem Aufhebeungsvertrag helfen können

Wir werden für Sie versuchen, eine Ihrer beruflichen Situation angemessene Lösung zu finden, wobei auch Fragen offener Urlaubs- und Überstundenansprüche sowie ausstehende Löhne zu berücksichtigen sind.

Bei Fragen zu beruflichen Wiedereingliederungsmaßnahmen (BEM) nach längerer Erkrankung, bei Problemstellungen in den Bereichen Mutterschutz, Elternzeit, Urlaubsabgeltung nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses, Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall, Übertragbarkeit von Urlaubsansprüche und Mindestlohn stehen wir Ihnen selbstverständlich mit Rat und Tat zur Seite.

Arbeitsvertrag

Zumal dem Arbeitsverhältnis ein schriftlicher Arbeitsvertrag zu Grunde liegt, der zunächst als erster Ansatzpunkt der rechtlichen Bewertung durch einen Anwalt unserer Anwaltskanzlei herangezogen wird, sind es doch viele unterschiedliche Gesetzestexte (BGB, KSchG, MutterschutzG, AGG, Mindestlohngesetz usw.) tarifliche Regelungen. Desweiteren werden die Gesetze durch höchstrichterliche Rechtsprechung ständig geändert. Jedoch sollten die Änderungen bereits bei der Formulierung des Arbeitsvertrages, insoweit wichtig für die Arbeitgeber, als auch bei der Auslegung bzw. der Frage der Wirksamkeit einzelner Vertragspunkte zu berücksichtigt werden.

Die Frage der Wirksamkeit des Vertrages bzw. einzelner Vertragsklauseln stellt sich insoweit oftmals im Zusammenhang mit aus dem Internet ungeprüft übernommenen Musterarbeitsverträgen.

Arbeitsrechtstipp: Bereits vor Abschluss eines Arbeitsvertrages sollten daher Arbeitgeber nicht scheuen, sich von einem Rechtsanwalt beraten zu lassen.

Besonderer Augenmerk sollte hier, im eigenen Interesse, auf eventuell vereinbarte Ausschlussklauseln gelegt werden, um insbesondere finanzielle Nachteile für Sie zu vermeiden.

Abmahnung

Auch die in der Praxis oftmals einer arbeitgeberseitigen Kündigung vorausgehende Abmahnung sollte nicht ungeprüft hingenommen werden, wenn Sie sich als Arbeitnehmer ungerecht behandelt fühlen oder der Ihnen gegenüber erhobene Vorwurf unberechtigt ist.

Gerade auch für Arbeitgeber ist diesbezüglich besonderer Augenmerk auf die korrekte Formulierung einer Abmahnung zu legen, um ggf. eine spätere Kündigung nicht zu gefährden.

Mobbing und Diskriminierung

Auch Probleme mit Mobbing am Arbeitsplatz sind kein Einzelfall, was statistische Erhebungen eindeutig belegen.

Das LAG Thüringen hat sich als 1. deutsches Arbeitsgericht mit dieser Thematik eingehend in seinem Urteil vom 10.04.2001 (Az.: 5 Sa 403/00) auseinandergesetzt und nachfolgende Definition des Begriffs Mobbing entwickelt:

FAQ Lesen Sie einen Auszug zum Urteil Mobbing (Az.: 5 Sa 403/00) Im arbeitsrechtlichen Verständnis erfaßt der Begriff des Mobbing fortgesetzte, aufeinander aufbauende oder ineinander übergreifende, der Anfeindung, Schikane oder Diskriminierung dienende Verhaltensweisen, die nach Art und Ablauf im Regelfall einer übergeordneten, von der Rechtsordnung nicht gedeckten Zielsetzung förderlich sind und jedenfalls in ihrer Gesamtheit das allgemeine Persönlichkeitsrecht oder andere ebenso geschützte Rechte wie die Ehre oder die Gesundheit des Betroffenen verletzen. Ein vorgefaßter Plan ist nicht erforderlich. Eine Fortsetzung des Verhaltens unter schlichter Ausnutzung der Gelegenheiten ist ausreichend. Zur rechtlich zutreffenden Einordnung kann dem Vorliegen von falltypischen Indiztatsachen (mobbing-typische Motivation des Täters, mobbing-typischer Geschehensablauf, mobbing-typische Veränderung des Gesundheitszustandes des Opfers) eine ausschlaggebende Rolle zukommen, wenn eine Konnexität zu den von dem Betroffenen vorgebrachten Mobbinghandlungen besteht. Ein wechselseitiger Eskalationsprozeß, der keine klare Täter-Opfer-Beziehung zuläßt, steht regelmäßig der Annahme eines Mobbingsachverhaltes entgegen.

Obgleich Sie sich unter Umständen durch Ihren Arbeitgeber, Ihren Abteilungsleiter bzw. Vorgesetzten, aber auch durch Kolleginnen oder Kollegen benachteiligt fühlen, kann, muss jedoch nicht bereits Mobbing vorliegen. Es kommt insoweit jeweils auf den konkreten Einzelfall an.

Bedauerlicherweise gehören auch Verstöße gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG), insbesondere aufgrund von Benachteiligungen aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität zum beruflichen Alltag, die Sie jedoch nicht hinnehmen müssen.

Dies kann bereits in der Bewerbungsphase gemäß § 15 AGG erhebliche Entschädigungs- und Schadensersatzansprüche nach sich ziehen.

Arbeitsrechtstipp: Hier sollten Sie schnellstmöglich handeln, da der Gesetzgeber gemäß § 15 Abs. 4 S. 1 AGG die Geltendmachung von Ansprüchen an kurze Fristen geknüpft hat.

Wenden Sie sich mit solchen Problemstellungen vertrauensvoll an einen Rechtsanwalt unserer Kanzlei. Wir nehmen uns Ihren Sorgen gerne an und stimmen mit Ihnen individuell die passende Strategie des weiteren Vorgehens und Verhaltens gegenüber dem Arbeitgeber ab. Selbstverständlich wir der Anwalt die Angelegenheit in anwaltlicher Schweigepflicht behandeln.

Wir helfen Ihnen gern, wenn Sie als Arbeitgeber oder Arbeitnehmer anwaltlichen Rat zu anderen Fragen oder Problemstellungen benötigen oder gerichtlich gegen Ihren Vertragspartner vorgehen möchten oder müssen.

Anwaltskosten Arbeitsrecht

Bitte beachten Sie, dass im Arbeitsrecht in der 1. Instanz gemäß § 12 a Abs. 1 S. 1 ArbGG - abweichend von den üblichen Regelungen des Zivilrechts - gilt, dass jede Partei ihre eigenen Kosten für die außergerichtliche Inanspruchnahme eines Rechtsanwalts und für dessen Tätigkeit sowie etwaige Gerichtskosten selbst tragen muss.

Das bedeutet, dass nicht der Verlierer am Ende, wie sonst im Zivilrecht üblich, alles bezahlen muss, sondern man sogar, wenn man den Fall gewinnt, also „obsiegt“, wie wir Juristen dies nennen, leider die Kosten tragen muss. Hiervon gibt es nur einige wenige Ausnahmen, die wir natürlich für Sie prüfen werden.

Sollten Sie eine Arbeitsrechtsschutzversicherung unterhalten, so übernimmt diese in der Regel die anfallenden Kosten (mit Ausnahme der Fahrtkosten und des Abwesenheitsgeldes) und Sie müssten sich dann, trotz der gesetzlichen Regelung, keine Sorgen wegen der durch unsere Tätigkeit entstehenden Kosten machen.

Natürlich besteht auch, wie in allen Fällen, die Möglichkeit, Prozesskostenhilfe zu beantragen.

Voraussetzung hierfür ist, dass Sie aus persönlichen und wirtschaftlichen Gründen nicht in der Lage sind, die Kosten des (Klage-)Verfahrens zu tragen, und die Streitigkeit Aussicht auf Erfolg hat, also nicht mutwillig oder völlig aussichtslos ist.

Hierüber entscheidet dann das zuständige Gericht.

Wir sind für Sie da!

Wir wollen, dass Sie Ihr Recht bekommen!

Steckbrief Kanzlei Erich Gaul & Kollegen

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Seit über 30 Jahren vertreten wir erfolgreich Privatpersonen und Unternehmen bei Fällen im Arbeitsrecht in unserer Rechtsanwaltskanzlei in 71717 Beilstein. mehr



Rufen Sie uns an 07062 / 3001 (Mo-Fr: 8-19 Uhr) oder senden Sie uns eine Nachricht um einen Termin bei einem unsere Rechtsanwälte in Beilstein zu vereinbaren.